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News 29.07.2017: Make the eclipse great again!

 

Am 21. August 2017 ist wieder Eclipse-Day. Die große, europäische Sonnenfinsternis vom 11. August 1999 geht in die Wiederholung in den USA, es ist das Folgeereignis innerhalb des Zykus Saros 145. Ich werde dieses epochale Ereignis irgendwo zwischen Idaho und Wyoming nahe des Grand Teton NP beobachten, je nach Wetterlage.

 

 Ich bin sehr gespannt auf den Ablauf und bereite mich derzeit mit der entsprechenden Ausrüstung auf das Ereignis vor. Neuigkeiten und kleine Berichte mit Bildern vor Ort wird es auf meiner Facebook-Seite geben, später auch dann auf dieser Blog-Seite.

 

 Inzwischen ist es nicht mehr nötig, die Spiegelreflex-Kameras aufwändig mit einem Laptop anzusteuern und auszulösen. Der sog. Promote-Control ist eine kleine Handbox mit USB- und Klinkenanschluss. Es ist endlich möglich, komplette Belichtungsreihen automatisch abzuspulen und mehrere Kameras im Dauerfeuer auszulösen. So könnten während der 2 Minuten und einigen Sekunden total verfinsterter Sonne mehr als 150 unterschiedlich belichtete Aufnahmen entstehen - genug Material, um daraus mit neuen Bildverarbeitungs-Techniken das Maximum an Schönheit aus der Sonnen-Korona herauszuholen.

 

Promote-Control (unten) - zur Ansteuerung mehrerer Spiegelreflex-Kameras

 

Als Nachführung auf die Sonne kommt die treue und weit gereiste EQ-2 Montierung auf dem Berlebach-Holzstativ zum Einsatz. Über die Jahre habe ich sie immer wieder modifiziert, inzwischen hat sie 16 Reisejahre mit mir verbracht. In den entscheidenden Minuten verfolgte sie stets ausreichend genau der Sonne (oder dem Mond) und hielt mir die Szenen am Himmel automatisch im Kamerasucher. Der kleine Motor lässt sich inzwischen auch mit starken Mignon-Batterien betreiben.

EQ-2. Die kleinste, motorisierbare Montierung auf Holzstativ.

 

Und so wird es schon bald wieder heißen: "we met in the shadow". Da die Technik automatisch für Bilder sorgen wird, kann ich die Finsternis mit allen ihren Erscheinungen in Ruhe genießen und betrachten.

 

 

Die mikroskopische kleine Sonnenfinsternis: Merkurtransit 09.05.2016

Den letzten, von Europa sichtbaren Merkurtransit habe ich am 7. Mai 2003 in Tünsdorf/Saarland beobachtet. Zum 9. Mai 2016 stand ich in Rheinland Pfalz nahe Grünstadt, um den winzigen, rabenschwarzen Punkt erneut vor der Sonne zu beobachten. Ausgerecht einen Tag nach einer perfekten, fünftägigen Schönwetter-Periode war es gar nicht so einfach, ein Ziel zu finden, was den besten Kompromiss aus Anreisezeit und Erfolg gerecht werden konnte.

Merkurtransit 09.05.2016, 17:31 Uhr MESZ

Kamera ALCCD2, Maksutov 4" 1000mm, f10, HEQ5

 


Das war was für den frühen Vogel: Roter Mond am Montagmorgen 28.09.2015

Der Einfluss der Sozialen Netze war noch bei keinem astronomischen Ereignis so klar  erkennbar wie bei dieser Totalen Mondfinsternis. Die Nachricht verbreitete sich derart, dass es offenbar viel mehr Direktbeobachter gab als jemals zuvor bei einer Mondfinsternis. Das jedenfalls war mein Eindruck aufgrund der vielen Resonanz und kaum noch überschaubaren Bilderflut im Netz - die nicht zuletzt den durchweg guten Wetterbedingungen in fast ganz Deutschland  geschuldet waren. Hinzu kamen die unchristliche und arbeitnehmerunfreundliche Zeit zwischen grob gesagt 03:00 bis 06:00 Uhr an einem Montagmorgen...

Das einst winzige Hoch "Netti" vor den Kanarischen Inseln entwickelte sich sich zu einer ausgeprägten Hochdruckzone und versorgte ganz Deutschland eine gute Woche mit passendem Wetter. Genau so, wie man es eben zu einer MoFi braucht. Dennoch habe ich eine Kurzreise angetreten in den schönen Schwarzwald und habe dann mit Wolfgang Ott den Roten Mond gemeinsam nahe Rottweil beobachtet - inkl. Milchstraße und den sich bereits erkennbaren Winter-Sternbildern. Zu früher Stunde standen wir in Dietingen unweit der A81 und konnten die Finsternis in ihrem kompletten Verlauf beobachten und fotografieren.

Obwohl ich eine eher helle Ansicht des Mondes zur Mitte der Totalität erwartete, waren wir beide überrascht von dem recht dunklen Aussehen unseres Erdtrabanten. Besonders die Mond-Meere schienen kaum noch vorhanden. Ein möglicher Grund war die relativ geringe Distanz zur Erde, die mal wieder den Begriff "Supermond" in allen Medien auf den Plan rief. Durch diese Geometrie stand der Mond recht tief im Erd-Kernschatten.

Eine weitere Rolle soll ein Vulkanausbruch im April 2015 gespielt haben, dessen kleinste Partikel eine gewisse zusätzliche Verdunklung in den Zeiten der vierundsiebzigminütigen Totalität gespielt haben soll. Wie auch immer -schön war's und viel zu schnell vorbei. Zeitlich fiel das Ende der letzten partiellen Phase schon in die bürgerliche Dämmerung. Somit entging uns nichts, die ganze Finsternis war perfekt zu sehen. Die zweite, kalte Finsternis nach Island, die wir erfolgreich in 2015 beobachten konnten. Hier ein kleiner Eindruck dieser Nacht, der aber nie dem visuellen Eindruck am Himmel entspricht.

 

Fototechnik: HEQ-5 Montierung mit Maksutov MTO100/1000 (1600mm) f11

Zeit 03:37 MESZ
Zeit 04:02 MESZ
Zeit 04:45 MESZ
Zeit 05:30 MESZ
Zeit 06:23 MESZ

 

 

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18.03.-21-03.2015: Beobachtung der Sonnenfinsternis am 20.03.2015 auf Island

 

Einem Wunder gleich, und doch wie stets in der Wetterprognose vorhergesagt, erlebte ich mit Wolfgang Ott eine Sonnenfinsternis der experimentellen Art auf Island. Wir haben in 3 Tagen die widrigsten Wetterkapriolen am eigenen Leib gespürt. Wir wurden Zeuge von orkanartigen Schneestürmen, mussten uns den Weg über Schneepisten ebnen, standen im Bodennebel, fuhren durch Starkregen - aber im entscheidenden Moment wurden wir mit klarem Himmel belohnt. Zur Berichtsseite (aktualisiert 27.12.2015)

In den Stunden vor der Finsternis gelang dann sogar unsere Erst-Sichtung von Polarlichtern. Alleine dieses Erlebnis, zusammen mit den unzähligen Attraktionen der südlichen Ringstraße auf Island, machten die Reise so unvergesslich. Eine Selbstfahrertour mit Abenteuer-Faktor! Hier erstes Fotomaterial und eine Zusammenfassung der Finsternis als Collage.

 

Aufnahme Maximum:Canon EOS60d+Sigma Apo 70-300mm@300mm, Partielle Phase mit MiniMag 500/f8

 

 

Abziehender Kernschatten über dem Meer bzw. direkt unter der Sonne. 50mm Optik, f14

 


 

28.12.2014: Beobachtungsabend + Bilderserien von Komet Lovejoy Q2

Zugegebener Maßen kostete es mich richtig Überwindung, diesen Beobachtungsabend zu starten. Bei wohlig warmen Wohnzimmer wirklich noch auf's Feld fahren, die Fein- und Grobmechanik aufbauen und bei heftigen Minusgraden Belichtungsreihen abzuspulen? Da musste es schon triftige Argumente geben - und die waren ein Komet und klarer Himmel :)

Am Feldrand bei einer Pferdekoppel am Rosenhof in Eppelborn baute ich die HEQ-5-Montierung auf und bestückte diese mit dem 100/1000 Maksutov und als Aufnahmeinstrument das 90/500 Spiegeltele mit der Canon EOS 60d. Die Belichtungsreihen hatte ich zuvor mit dem Universaltimer auf 5x30, 5x90 und 5x180s festgelegt. Die Aufnahmen wurden automatisch nacheinander abgespult. Das Beobachtungsobjekt C/2014 Lovejoy Q2 fand ich schnell. Zwar hatte es zum Start meiner abendlichen Session noch nicht den höchsten Punkt im Süden erreicht, und trotzdem fand ich den Komet rasch im 10x50 Fernglas. Der Anblick hatte etwas von einer transparenten, ovalen Blase, visuell war nichts zu erkennen, denn der Halbmond störte schon sehr. Die Transparenz war für 13° Horizonthöhe außerordentlich gut, zwischen den südlichen Sternbildern Hase und Taube. Bis zum Horizont waren die Himmelsobjekte klar zu sehen; das an sich ist schon eine Seltenheit.

Als der Mond gegen 0:00 Uhr allmählich in Horizont strebte verbesserten sich die Sichtbedingungen im Fernglas, und Lovejoy hob sich mit seinen immerhin 5mag deutlicher als zuvor vor dem Himmelshintergrund ab. Einen Schweif erkannte ich nicht, auf den Rohbildern der Kamera hob er sich leicht ab. Minus 8 Grad forderten zwar ihren Tribut, doch ich war froh, diese Stunden mit der Beobachtung genutzt zu haben, denn bereits am frühen Morgen traf das nächste Schneetief vor Ort ein. Der nächtliche Masochismus war es wert!

 

 Hier geht's zur Kometen-Info-Seite

 

Aufnahme: Canon EOS 60d + 90/500 Maksutov f5.6. HEQ5 ohne Guiding, 3x90s + 5x180s

Separation von Komet und Sternenhintergrund


 

28.12.2014: Komet Lovejoy Q2 zum Jahreswechsel

Es lohnt sich, die wenigen klaren Nächte - oder soll ich besser sagen Stunden - zu nutzen um einen Blick auf die Zierde des Südhimmels werfen. In den nächsten Tagen werde ich hier mit weiteren News zum Kometen informieren, und zwar auf meiner Kometen-Infoseite.

 

Zunächst ein Horizontdiagramm für die Zeit vom 28.12.2014 bis 28. Januar 2015. Das Objekt strebt nun zügig vom Süd-Südwesthorizont nordwärts und wird in den Tagen um den 10.-13. Januar 2015 seine beste Sichtbarkeit zeigen.

 

Grafik erstellt mit Clear Sky 1.02


 

Silberglanz im Doppelpack - die enge Begegnung von Venus und Jupiter am 18.08.2014

Nur etwa 8 Minuten lang war das Wolkenfenster, dass mir zum Sichtungserfolg der prächtigen Venus-Jupiter-Konjunktion verhalf. Das reichte aus, um die ungewöhnliche Begegnung mit verschiedenen Brennweiten abzulichten.

Ganz wesentlich trug das Live-Wolkenbild von www.wetteronline.de dazu bei. Tief Wilma tobte sich vor allem über Norddeutschland aus und brachte seine feuchte Fracht auch bis in unsere Breiten. Ich konnte anhand der Wolkenbewegung des Satellitenfilms die klaren Himmelsbereiche deuten und rechtzeitig ansteuern. Auf einem Feld bei Bockenheim /Weinstraße bei Grünstadt fand ich einen geeigneten Standplatz nahe der Weinstöcke. So sah ich die Show der beiden hellsten Objekte nach Mond und Sonne am Himmel - weniger als einen halben Vollmonddurchmesser voneinander getrennt! Andere Himmelsobjekte konnte ich nicht erkennen, nicht einmal den zu 33% beleuchteten Mond, der in dem zu 90% bedeckten Teil des Himmels stand.

 

120 km Fahrt war notwendig, die sich jedoch gelohnt hat. Nach den Aufnahmen verzogen sich die verbliebenen Wolkenlücken rasch weiter östlich, es folgte Dauerregen. Hier die Ergebnisse der Frühschicht.

 

 

 

 


04.07.2014 Leuchtende Nachtwolken am Eppelborner Nordhorizont

An diesem Morgen hat es endlich am heimischen Himmel gepasst. Leuchtende Nachtwolken ließen mich in Rekordtempo die Kamera startklar machen. Leuchtende Nachtwolken oder Noctilucent Clouds - zuletzt habe ich sie während des Langstreckenfluges von Frankfurt nach Shanghai gesehen. Es war bisher das einzige Mal, dafür aber über viele Stunden beim Flug über die kasachische Steppe.

 

 

 

 


 

Venus in Sonnennähe am 12.01.2014-Traumsichel, Sicheltraum oder Horrorwolken?

Am 11.01.14 fand die erste, untere Konjunktion der Venus nach dem 6. Juni 2012 statt. Der 6. Juni 2012 wird vielen als der große Tag des Venus-Transit in Erinnerung geblieben sein.

Jetzt, über 1 1/2 Jahre danach, zog Venus 5° nördlich an der Sonne vorbei. Bedingt durch diesen günstigen Verlauf war die Beobachtung mit dem Teleskop vergleichsweise einfach. Am 12.01., einen Tag nach der Konjunktion, war der Himmel bei mir ausreichend klar. So hatte ich die Chance, wenigstens abschnittsweise die hauchdünne Venussichel im Okular meines Skywatcher-Newtons zu sehen.

 

Was ich sah, war eine wild hin und her springende Venus infolge echt mieser Seeing-Bedingungen. Immer wieder bildeten sich Schleier-Streifen um die Sonne und hüllten damit auch Venus oft genug gänzlich ein.  Insofern wunderte mich, was Autostakkert2 noch aus dem verwaschenen 2-Minuten-Video zauberte: Eine dünne Venussichel im blauen Taghimmel.

Die Videos wurden mit einer Philips To-U-Cam erstellt, bei kurzer Belichtung und vergleichsweise hoher Verstärkung, um die Luftunruhe in Teilen zu kompensieren. Das Video wurde dann mit Autostakkert aufbereitet, nach dem Stack wurde das Rohbild in Photoshop geglättet und angepasst.

 

 

 


 

 

Endlich wieder Action auf der Sonne: Fleckengruppe AR1944 zentral und erdgerichtet

 

Tolle Show auf der Sonnenoberfläche zum Jahresstart 2014: Diese Fleckengruppe schaffte eine Gesamtausdehnung von über 200.000 km- Obwohl die Region durchaus das Potential für ein X-Class-Flare hatte, reichte es nicht für einen Ausbruch, der auch in Mitteleuropa Polarlichter erzeugt hätte.

Aber dennoch schön anzusehen und beeindruckend im Okular, formatfüllend im Sucherbild der Philips To-U-Cam 840, ohne Barlowelemente.

 

 

 


 

Rückblende 2013...

 

... aber nicht wie im üblichen Sinne der sensationslüsternen Presse, sondern einfach aus der Sicht eines Tiefdruck-geplagten Hobbyastronomen.

Nun geht 2013 zu Ende und wird als Jahr der Kometen in die Geschichte eingehen. Natürlich war ISON in aller Munde und bereitete selbst den größten Skeptikern zumindest eine gewisse Portion Hoffnung. Der als Jahrhundertkomet gepriesene Vagabund aus dem Tiefen des Alls zeigte schon auf seinem Weg zur Sonne, dass er prinzipiell nicht das Zeug für Geschichtsbücher-Einträge im Gepäck führte.

 

So erschienen im November zunächst eindrucksvolle ISON-Astro-Fotos aus aller Welt. Vor der nahen Sonnenpassage Ende November 2013 wurde aber jedes denkbare Szenario teils kontrovers durchdiskutiert. Die Wahrheit kam in den Tagen nach dem 28.11., als die Welt gespannt auf die neuesten Bilder des SOHO-Satelliten blickte. Unsichtbar und doch nachvollziehbar für jedermann gab ISON Gas, aber so richtig hell wurde er nicht. Nach der Sonnenpassage folgte ein kurzes Aufflammen eines wie auch immer gearteten Kometenrests, und spätestens da sank die Chance für einen Jahrhundertkometen auf nahezu Null Prozent.

 

Nur zu gut erinnere ich mich an die reißerischen Werbungen eines Teleskophändlers in einer deutschen Astro-Fachzeitschrift, der das richtige Equipment bewarb um alles genau zu beobachten! Beobachten konnte allerdings nicht einmal das Hubble-Space-Telescope irgend etwas von einem wie auch immer verbliebenen Rests von ISON. An der erwarteten Himmelsposition fand sich nichts mehr - ISON war tot.

 

Doch es boten sich gleich mindestens 4 weitere, mit mittlerem Aufwand beobachtbare Kometen von Deutschland aus. Den Auftakt machte PANSTARRS L4 im Frühjahr, der unter dunklem Himmel mindestens im Fernglas beobachtbar war. Es folgten Komet 2P/Encke sowie Überraschungskomet C/2013 X1 LINEAR. Letzterer erinnerte doch sehr an HOLMES, der in 2007 nach einer mutmaßlichen Explosion bzw. Gasfreisetzung von sich reden machten und innerhalb von Stunden die Freisichtigkeitsgrenze überschritt.

 


 

Endlich ein Foto: Komet C/2013 R1 Lovejoy - Meine Erst-Sichtung am 15.12.2013

 

Wochenlang hielt sich zäher Hochnebel über meiner Heimat. So entging mir zuerst der inzwischen inexistente Komet ISON vor seinem Höllen-Ritt nahe der Sonnenoberfläche. Lovejoy hingegen steigerte sich zum wahren Kometen des Jahres 2013 und geriet schließlich Ende November auch in Augenreichweite, zumindest unter dunklem Landhimmel. Das alles nutzte mir nichts, entweder fehlte die Zeit, aber im Regelfall lag eine undurchdringliche Hochnebel-Decke über dem Saarland. Mehrere Versuche im Dezember, dem Hochnebel mithilfe von SAT-Bildern und dem Anfahren von nahen Hochlagen zu entgehen scheiterten.

 

Doch erst hatte ich kein Glück - und dann kam auch noch Pech dazu! Tagelang sorgte eine Omega-ähnliche Wetterlage für klaren Himmel im Rhein-Main-Gebiet, bloß nicht im Saarland! Der Abend des 15. Dezember 2013 erwies sich endlich als klar, wenn auch mit hoher Luftfeuchtigkeit. Durch einen blöden Fehler bei der Standortwahl meiner Montierung verdeckten Sträucher die direkte Sicht auf Lovejoy! In einem zehnminütigen Zeitfenster, in der Lovejoy zwischen 2 Bäumen zu sehen war, konnte ich dann immerhin ein paar nachgeführte Aufnahmen mit 300mm Brennweite machen, für die größere Brennweite reichte die Zeit nicht mehr.

 

Damit nicht genug, erhellte der fast volle Mond aus nordöstlicher Richtung den Himmel, und Lovejoy, inzwischen nur noch 10° über dem Nordwest-Horizont, stand gerade noch über den tiefen Dunst-Schichten. Also wieder einmal grottenschlechte Grundvoraussetzungen, die nun wirklich nicht die Vorbereitungen wert waren - ich hab's trotzdem genutzt! Mit dem Fernglas sah ich Komet Lovejoy in dieser hellen Himmels-Suppe nur sternförmig ohne Schweifansatz. Bei 15-25s langen Belichtungen trat der Schweif andeutungsweise hervor.

 

Das Foto zeigt eine leicht bearbeitete Einzelbelichtung. Canon EOS 60d + Sigma Apo 70-300 mm@300mm/f7, 20s, ISO 2500.

 

 


 

Foto-Erstbearbeitung von Komet C/2011 L4 PANSTARRS vom Frühjahr 2013

 

Während der November 2013 ganz im Zeichen von Komet ISON stand und eine unglaublich spannende Himmelsshow nach seinem Periheldurchgang am 28.11.2013 ablieferte, war genau dies der Anlass für mich, kometenhaftes Archivmaterial von der Festplatte ans Tageslicht zu bringen. Denn zu Frühlingsbeginn zeigte sich PANSTARRS L4 am irdischen Himmel. Dabei blieb er zwar etwas hinter den Erwartungen, den die Wissenschaftler in ihn steckten, doch konnte man ihn zumindest mit Fernglas aufstöbern.

 

Mein Aufnahmezeitpunkt erwies sich als extrem umgeeignet. So störte einerseits die Stadionbeleuchtung des Sportvereins, die an diesem Tag in voller Pracht in Richtung des Kometen strahlte, andererseits war leichter Dunst aufgezogen. Während der Aufnahmeserie stand PANSTARRS nur zwischen 10° - 5° über dem W-NW-Horizont im Sternbild der Andromeda. Diesen Widrigkeiten zum Trotz war das die einzige Möglichkeit für mich an diesem Abend, Aufnahmen zu gewinnen. Bereits am Morgen des gleichen Tages war ich erfolgreich an anderer Stelle in Eppelborn unterwegs - mit kleiner Brennweite und einfacherem Equipment.

 

Die Ausstattung für die nachfolgende Aufnahme sah wie folgt aus:

10/1000 Maksutov-Spiegeltele, Canon EOS 60d, HEQ5 GoTo

24 Aufnahmen mit Belichtungszeiten zwischen 20-30s, ISO 3200-5000

 

Diese Zeiten waren nötig, um mit Blende 10 und den schlechten Bedingungen vor Ort ausreichend Bildmaterial zur Verarbeitung rauszuholen. Die gelbliche Färbung des Kometen ist nicht natürlich und rührt von der Refraktion. Diesen Eindruck wollte ich unverändert lassen, entsprechend dem Eindruck im Sucher. Beim Entwicklungsprozess habe ich Komet und Sterne jeweils separat bearbeitet und anschließend das Bild des Sternenhintergrundes und vom Komet überblendet, um einen möglichst realistischen Anblick zu erhalten.

 

 


 

Halbschatten-Mondfinsternis zur nächtlichen Stunde 19.10.2013

Die dritte Mondfinsternis im Jahr 2013 war ein Streifzug des Erdtrabanten knapp am Erd-Kernschatten vorbei. Diese Finsternis zählte zur Nr. 52 aus dem Saros-Zyklus 117 mit einer Magnitude im Maximum von 0,7649. Ein Wert, der jedoch nur den erfahrenen Beobachtern überhaupt auffallen konnte, und sich erwartungsgemäß fotografisch nachweisen ließ.

Ausgerechnet das Maximum (01:50 Uhr MESZ) dieser schwach ausgeprägten Finsternis verpasste ich um gut 30 Minuten - zu sehr steckte mir der vorangegangene Arbeitstag in den Knochen! Im Garten angekommen mit Stativ, 500mm-Maksutov und Canon EOS 60d, erwartete mich um 02:20 Uhr MESZ ein glasklarer Himmel ohne das kleinste Zirrus-Wölkchen. Die gesamte Umgebung war in ein gespenstisch-mattes Licht getaucht - eben Vollmondbedingungen - und das bei einer Mondhöhe von 48° über dem Horizont. Ich versuchte, die fotografisch erkennbare Trübung der südlichen Mondkalotte auch visuell festzustellen. Das gelang kaum, bestenfalls andeutungsweise durch mein 500mm-Spiegeltele-Objektiv und Fernglas sah ich einen minimalen Unterschied im Vergleich zur restlichen, gleißend hellen Mondscheibe.

 

Kein Wunder, denn Luna war zu dieser Zeit bereits dabei, wieder aus dem Halbschatten heraus zu wandern. Entsprechend kurz fiel meine Beobachtungs-Exkursion in dieser Nacht aus. Ein paar Beweisfotos dieser unwirklichen Finsternis, bevor ich die einfache Ausrüstung wieder abbaute. Jupiter hoch im Osten, war neben dem Orion-Sternbild das dominante Objekt am Firmament, abgesehen vom alles überstrahlenden Vollmond.

 

Lust auf mehr? Bitte warten...,

denn in Deutschland erleben wir erst am 28.09.2015 die nächste, totale Mondfinsternis. Die vorangehenden, drei Totalen Mondfinsternisse vom 15.04.2014, 08.10.2014 und auch 04.04.2015 können von Deutschland zu keiner Zeit gesehen werden und bleiben jeweils größtenteils dem amerikanischen Kontinent vorbehalten.

 

Zwei Aufnahmen vom 19.10.2013 habe ich anzubieten: Auf dem ersten Bild der kontrastverstärkten Aufnahme erkennt man den südlichen Teil etwas dunkler, jedoch nicht mehr intensiv, da 30 Minuten nach dem Maximum aufgenommen. Das zweite Foto ist ein Komposit aus einer vom Mondlicht angestrahlten Tanne mit einem Einzelfoto des Mondes.

 

 

 

 


 

Eine helle Nova im Sternbild Delfin am 16.08.2013

Am 14. August 2013 wurde beim Sternbild Delfin ein neues Objekt entdeckt, das zu diesem Zeitpunkt mit rund 6mag leuchtete und gerade eben außerhalb der Beobachtungsmöglichkeit mit freiem Auge lag. Doch in den Folgestunden stieg die Helligkeit weiter an und erreichte am 16.08.13 einen Wert von bis zu 4.3mag in den frühen Nachmittagsstunden.

 

Angeregt durch diese Entdeckung und dem Umstand, das Objekt in den Abendstunden bei einer Elevation von 60° reichlich hoch am Himmel finden zu können, hielt ich mich bereit zur Beobachtung. Weil durchziehende Wolken die Sicht zeitweilig versperrten entschied ich mich, nur mit stehender Kamera, ohne Nachführung, Bilder zu versuchen. Zu meiner Überraschung fand ich das Objekt sehr rasch, und zwar freisichtig in der Verlängerung des Sternbildes Pfeil. Von der Helligkeitssteigerung auf Werte zwischen 4,3 und 5 mag wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts, konnte mir dies aber sofort vorstellen anhand der eigenen, visuellen Beobachtung.

 

Die fertig bearbeitete Aufnahme enthält 3 Einzelbilder zu je 3.2s bei Blende 5 und ISO 5000 bei stehender Kamera, Brennweite 55mm. Hinzu kommt eine absichtlich defokussierte Aufnahme, um die Sternenfarbe besser zu betonen.

 

Zum Vergleich habe ich den Stern 29 Vulpeculae (aus dem Füchschen) markiert, der mit einer Helligkeit von 4.82 mag quasi dem Wert der Nova zu diesem Zeitpunkt entspricht. Interessanterweise handelt es sich um die dritthellste Sternenexplosion seit 1975 bis heute, in 08/2013.

 

für eine vergrößerte Ansicht auf das Foto klicken oder hier.

 

 

für eine vergrößerte Ansicht auf das Foto klicken oder hier.

 


 

Feuer frei: Gewitter in der Sommernacht 06. August 2013

Fast lautlos zog dieses Gewitterstürmchen 50 km nördlich von mir an der Landesgrenze Rheinland Pfalz/Saarland im Hochwald durch, weiter in Richtung Idar-Oberstein. Nicht ein einziger Tropfen Regen fiel bei mir, die Sternbilder Andromeda und Cassiopeia waren gleichzeitig wunderbar über den tanzenden Blitzen zu beobachten.

 

 

Aufnahme am 06.08. 2013, 00:24 Uhr MESZ Ortszeit

Kamera: Canon EOS 60d + 18-55mm, 2s, f4.0, ISO 400, 34mm


 

Pink Sunset: Ein schneller Schuss von den Hierscheider Höhen 09. Juli 2013:

Trotz des seit Tagen vorherrschenden Hochdruckeinflusses bildete sich in den Stunden um Sonnenuntergang Dunst in den Tälern. Auch der westliche Abendhimmel zeigte sich streifig, auch Venus tat sich schwer. Das Bild zeigt den überraschenden Austritt der Sonne - hier mit schwach sichtbarem Sonnenfleck - aus einer Wolkenbank kurz über der Horizontlinie.

 

Canon EOS 60d+Maksutov 5.6/500mm (entspr. 800mm) 3x 1/40s, ISO100

19:33 Uhr UT

 


 

Planetentrio am Abendhimmel: Dämmerung deluxe am 27. Mai 2013

Als kleiner Lichtblick in all' diesen vielen Tagen mit Dauerregen und verhältnismäßig niedrigen Temperaturen erfreute es mich umso mehr, dass wenigstens der 27. Mai 2013 ein astrotaugliches Wetter an den Tag - oder besser Abend - legte.

In diesen Tagen ist die spannende Konstellation von Jupiter, Merkur und Venus am Westhimmel nach Sonnenuntergang zu beobachten. Und sie ändert sich von Tag zu Tag ein wenig. Von einer Linie zum Dreieck und wieder zur Linie. Der 26.05.13 hat ein fast gleichseitiges Dreieck dargestellt, dass am 27. Mai 13 schon nicht mehr so gleichseitig war... aber dennoch hübsch anzusehen. Auch Merkur konnte ich ganz deutlich mit bloßem Auge sehen, was in unseren Breiten ja immer schwierig ist.

 

Ein Bild habe ich auf dieser Galerieseite geschaltet...


 

Ein Hauch Finsternis: Die kleine, partielle Mondfinsternis vom 25.04.2013

Abendprogramm deluxe! Bei angenehmen 19°C und zur besten Abendstunde zwischen 21:53 und 22:19 MESZ konnte ich diese bescheidene Mondfinsternis unter perfekten Himmelsbedingungen im Garten beobachten.

Die ohnehin knappe Verfinsterung von nicht einmal 2% der Mondscheibe, die durch den Erd-Kernschatten lief, nahm nicht viel Zeit in Anspruch. Lange hingegen dauerten die voran- und nachgegangenen Halbschattenphasen. Auffällig war während der Beobachtung, dass die volle Mondscheibe nicht mit der sonst üblichen Leuchtkraft strahlte, denn Strukturen auf der Oberfläche von Luna waren einfacher als sonst zu erkennen. Allerdings wäre selbst einem aufmerksamen Laien diese Finsternis gar nicht als solche aufgefallen.

Zwischendurch gab es einige Beiträge via facebook und twitter und es stellte sich heraus, dass Deutschland wettertechnisch zweigeteilt war. Denn während es in Hamburg regnete, waren Beobachter südlich einer Linie Oldenburg - Berlin gut bis sehr gut von klarem Himmel verwöhnt. Ein großer Effekt war es nicht, aber natürlich ein gegebener Anlass zum Hinschauen. Hier die Übersichtsseite mit Linksammlung von Stefan Krause.

Die Finsternis war die 65. von 72 aus der Saros-Serie 112, also einem Zyklus, der langsam zu Ende geht und immer unauffälligere Finsternisse erzeugt. Dieser Finsternis folgt schon bald am 10. Mai 2013 eine Ring-Sonnenfinsternis über Australien und dem Pazifischen Raum.

 

 

Aufnahme mit Canon EOS 60d + MTO500, f5.6, 1/200s, ISO160, Doppelbelichtung

Aufnahmeort: Eppelborn, 22:28 Uhr MESZ (nach der partiellen Phase)

 

 

 

Aufnahme mit Canon EOS 60d + MTO500, f5.6, 7x 1/100s, ISO160

Auf diesen Bildern ist der refraktionsbedingte Einfluss auf die Farbe der Mondoberfläche erkennbar, was hier nur gering korrigiert ist.

 


 

Erste Ergebnisse meiner Beobachtung von Komet Panstarrs L4 vom 13.03.2013

 

***Erstsichtung am 13.03.2013 um 19:28 Uhr MEZ visuell gelungen***Mondsichel war gute Orientierungshilfe*** Refraktion machte sich extrem stark bemerkbar***Fächerförmiger Anblick im Fernglas, Dämmerungshimmel erschwerte das Auffinden***Nachführung sehr sinnvoll!!!

 

 

Canon EOS 60d + Sigma APO 70-300mm@300mm, 8s, f5, ISO400, Nachführung auf EQ2

 

 

 

Canon EOS 60d + Sigma APO 70-300mm@70mm, 1.3s, f5, ISO400, Nachführung auf EQ2

 

 

Nicht der Komet mit Mondsichel :) Canon EOS 60d + Sigma APO 70-300mm@300mm, 1/50s, f5, ISO100

 

 


 

Ausblick auf das astronomische Jahr 2013:

Zahllose Himmelsereignisse warten auf ihre Beobachtung. Einen hervorragenden Gesamt-Überblick auf das Astronomie-Jahr 2013 bietet die WAA auf Ihrer Seite, ebenso Marco Peuschel und auch Andreas Schnabel in einem primär planetaren Blog.

Zum Wunderkometen ISON, der erst mal einer werden muss, gibt es bei der WAA Österreich eine Spezialseite mit hervorragenden Grafiken, die auch die hyperbolische Bahn zeigt. Spannend wirds auch am 15. Februar 2013: die Begegnung mit einem äußerst nahe durchziehenden Asteroiden steht an, die sich mindestens mit dem Fernglas verfolgen lässt. Speziell mit den Besonderheiten der diesjährigen Mond- und Sonnenfinsternisse hat sich Andreas Schnabel in seinem Blog befasst.

 

Im Bereich der Altlasten habe ich etliche neue Bildergalerien fast fertig gestellt. Nach Möglichkeit veröffentliche ich diese im Januar. Außerdem stehen zahlreiche Besichtigungstermine für wunderbar herunter gekommene Objekte an - besonders im ersten Quartal dürften mir besonders schreckliche Gemäuer vor die Linse kommen!

 

05.01.2013


 

Auf ins Feld zur Kometenjagd: Ein Blick auf 168P/Hergenrother am 07./08. Oktober 2012

 

Normalerweise sind Schleierwolken-Streifen das Aus für tiefe Himmelsbeobachtung. Zunächst war ich skeptisch bzgl. eines Beobachtungserfolges. So beriet ich mich noch bis kurz vor der Abfahrt zum Beobachtungsplatz mit Manfred Haberstroh, ob Sternegucken überhaupt Sinn machen würde.

 

Am Abend des 7. Oktober lag das Saarland am nordwestlichen Rand eines Schlechtwettergebietes. Einzelne "Nadeln" eines kompakten Tiefs streckten ihre feuchten Mitbringsel immer wieder über unseren einsamen Beobachtungsplatz im saarländischen Braunshausen, allerdings nicht konstant. So wechselte Top-Transparenz in unterschiedlichen Himmelsbereichen mit unbeobachtbarer Wolkensuppe, doch insgesamt hatte es gepasst: Unsere Erst-Sichtung des Kometen 168P/Hergenrother gelang schließlich, jedoch leider nicht im 10x50-Fernglas!

 

Erst mit der GoTo-Einrichtung meiner HEQ5 gelang es mir nach Eingabe der Koordinaten, den Komet passgenau anzusteuern. Mittels indirektem Sehen im 15mm-Okular am OAZ des Skywatcher 6"-Newton/1200mm erkannte ich dann diesen Hauch von Nichts, der sich aber dennoch vom Stern unterschied. Ich musste das Objekt lange auf mich einwirken lassen, von einer Pracht konnte wahrhaftig nicht die Rede sein! Bei einer Helligkeit von knapp 10mag und störendem Halbmond auch kein Wunder. Ich entschied mich für eine moderate Brennweite von 800mm als Aufnahmeinstrument.

 

So wurde die Nacht lang und am Ende lagen auch ein paar verwertbare Kometenbilder vor, die ich nachfolgend bearbeitete und hier als Gesamteindruck zeige.

 

 

Aufnahmedaten:

Komet 186P/Hergenrother 07./08.10.2012

Canon EOS 400d + 500mm-Maksutov-Spiegeltele, f5.6, 7x 85s,

Helligkeit etwas angehoben, Nachführung auf HEQ-5 ohne Guiding.

Kleine Ausschnittsvergrößerung mit dem rötlichen Stern 89 Pegasi (4.80 mag)

 

 

 

Aufnahmedaten:

Komet 186P/Hergenrother 07./08.10.2012

Canon EOS 400d + 500mm-Maksutov-Spiegeltele, f5.6, 7x 85s,

Stärkere Ausschnittvergrößerung als oben.

 

 

 

Aufnahmedaten:

M42 Orionnebel

Canon EOS 400d + 500mm-Maksutov-Spiegeltele, f5.6, 4x 85s,

ohne Guiding

 


 

Erfolg am Tag der deutschen "Sterneinheit": Venus bei Regulus 03. Oktober 2012:

 

45 Minuten lang öffnete sich zur rechten Zeit das Wolkenfenster über dem frühmorgendlichen, saarländischen Sternenhimmel. Wir lagen am Rande eines breiten, ziemlich stationären Wolkenbandes.

Ich konnte deutlich die gelbliche Färbung der Venus erkennen - mehr als sonst, da der bläuliche Regulus (1.41mag, Hauptstern Löwe) in nur knapp 7 Bogenminuten daneben stand. Bedeckung von Regulus durch Venus: In 32 Jahren. Letzte Bedeckung war 1957! So kann der Tag beginnen :-)

 

 

Canon EOS 400d + Sigma Apo 70-300mm@90mm, f5.6, 4s, ISO 800, 03:21 UTC


 

Vorschau: Tag der deutschen "Sterneinheit" am 3. Oktober 2012:

Von wegen Ausschlafen: Am bevorstehenden Feiertag lohnt sich das frühe Aufstehen einmal mehr. Wenn Venus um 03:51 Uhr MESZ Ortszeit in Eppelborn über den Horizont steigt, folgt in nur 17' Abstand ein 1.41mag heller, bläulich wirkender Stern. Regulus, Hauptstern des Löwen, steht nahe bei Venus (-4.1mag). Der Abstand verkleinert sich in den Folgestunden auf 10', während das Gespann weiter aus den horizontnahen Dunstschichten aufsteigt. Zu einer Bedeckung von Regulus durch Venus kommt es leider nicht, auch wenn nicht viel fehlt!

 

Bis etwa 6:10 Uhr MESZ lässt sich die nahe Begegnung optimal beobachten, bis etwa zur Mitte der nautischen Dämmerung. Damit ist die Beobachtung noch lange nicht zu Ende. Prinzipiell kann das ungleiche Duett bis nach Sonnenaufgang mit einem Fernglas erkennen. Dabei ist Venus eine gute Hilfe zum Auffinden des erheblich lichtschwächeren Sternes Regulus.In den Tagen zuvor und danach stehen sich die beiden immer noch sehr nahe, aber der Morgen 3.10. ist der der ultimative Zeitpunkt für die interessantesten Fotos.

 

Es bietet sich entweder eine Zoomaufnahme mit Einbindung von horizontnahen Objekten an oder eine starke Vergrößerung, die die Phase der Venus und den Stern abbildet. Letzteres ist sehr schwer durch den großen Helligkeitsunterschied beider Objekte. Ich plane eine Beobachtung bei geeignetem Wetter gemeinsam mit Manfred Haberstroh.

 


 

Crepuscular-Strahlung am Sommerabend 19. August 2012

Geplant war die Beobachtung einer hauchzarten Mondsichel in der Abenddämmerung. Eine Wolkenbank, die sich genau in der fraglichen Richtung ausbreitete, vereitelte den Beobachtungsplan und so blieb es bei den Bildern des vorangegangenen Sonnenuntergangs.

Alleine deshalb lohnte sich die Fahrt zum Windrad auf den Hierscheider Höhen. Manfred Haberstroh fotografierte mich beim Fotografieren... So entstand eine saarländische Postkartenidylle bei 27°C. Der Westblick zeigt Teile von Bubach-Calmesweiler sowie Lebach (Caritaskrankenhaus links im Bild). Crepuscularstrahlen können auch den Landbeobachter faszinieren... ich kannte sie in dieser Intensität bisweilen nur vom Pazifik!

 

 

 

 

 

Bildquelle: Manfred Haberstroh

 

 

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Lichtblitz bei Mondschein - ein schneller Iridium am 4. August 2012

Eine klare Sommernacht mit noch fast vollem Mond (96%) ist kein Grund, die Kamera im Schrank liegen zu lassen. Es gibt Motive, bei denen die Umgebungshelligkeit keine allzu große Rolle spielt.

Die Iridium-Satelliten sind immer wieder für einen "schnellen Schuss" tauglich. Das hier gezeigte Exemplar ist Iridium Nr. 11 mit einer Helligkeit von -5mag in 32° Horizonthöhe und einem Azimuth von 242° (WSW), und zwar um 00.15 Uhr MESZ mit einer Canon EOS 400d, 86s Gesamtbelichtungszeit bei 70mm Brennweite und Blende 5,6. Die gesamte Umgebung war zum Aufnahmezeitpunkt in helles Mondlicht getaucht.

 

 

 

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Alexander Birkner präsentierte: Sterne & Staub - Meine Doppel-Ausstellung!

Am 27. Juli war es soweit: Ich hatte meine erste Ausstellung mit Vernissage eröffnet! Mit zwei konträren Themen. Es geht zum einen um den dokumentarischen Abriss eines riesigen Wohnblocks auf dem Gelände des Veranstalters, den Barmherzigen Brüdern Rilchingen. Daneben zeige ich einen Rückblick auf gelebte, beispielhafte Astronomie der vergangenen 8 Jahre.

 

Fotos, die teilweise in den Berichten auf diesen Seiten zu finden sind, konnten bis 31.08.2012 in der geräumigen Cafeteria der Barmherzigen Brüder Rilchingen im Hause St. Vinzenz auf 30x45 cm Großformat begutachtet werden.

 

Vernissage-Start. Bildquelle: M. Haberstroh

Besucherführung. Bildquelle Dirk Ewers
Buchvorstellung. Bildquelle Manfred Haberstroh Mehr Besucherführung. Bildquelle Dirk Ewers

Ausnahmsweise war ich selbst einmal ohne Kamera unterwegs und danke den Fotografen!

 

 

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Eintrag 10. Mai 2012: Monster AR 1476 sorgt für Action auf der Sonne

Die riesige Sonnenfleckengruppe AR 1476 hat bisweilen einige M-class-flares produziert und ist durchaus ein Kandidat für Ausbrüche der X-Klasse, der stärksten, die möglich sind. Selbst mit einer Sonnenfinsternisbrille ist die Formation problemlos erkennbar, ebenso auf ganz "normalen" Sonnenfotos.

Dieses Bild ist mit einer Webcam PCVC 840 II an einem 10/1000-Maksutov ohne Nachführung entstanden.  Schleierstreifen zogen an diesem schwülwarmen und windigen Donnerstagnachmittag immer wieder über das Tagesgestirn. Eigentlich handelte es sich um einen Test der Ausrüstung für den unmittelbar bevorstehenden Venustransit am 5./6. Juni 2012, den ich in Schweden beobachten will. Nun, unter diesen Bedingungen mit solchen Vorzeige-Fleckengruppen macht man gerne einen Test . . .

 

 

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Nachtrag: Technischer Nachweis des fast geschlossenen Venus-Rings am 08. Juni 2012

 

An dieser Stelle kommt ein verspäteter Nachtrag in Ergänzung zu den Tagen nach dem Venustransit vom 6. Juni. Als ich von meiner Schweden-Reise zurückkehrte, hoffte ich, unmittelbar nach der Passage der Venus über die Sonne noch einen Nachweis der sog. "übergreifenden Venus- Hörner" festhalten zu können.

 

Etwa 65 Stunden nach dieser unteren Konjunktion der Venus konnte ich dieses Phänomen direkt im Okular meines Sechszöllers beobachten. Die Problematik bestand darin, dass alle paar Minuten dicke Wolken durch die Blickrichtung zogen und starke Winde an der Montierung rüttelten. Dennoch gelangen mir ein paar minutenlange Venus-Videos mit der Philips Webcam. Die weit übergreifenden Venushörner formten für den Moment eines Wimpernschlages tatsächlich einen quasi geschlossenen Ring, der an eine Ring-Sonnenfinsternis erinnerte.

 

Mit dem Bild ist kein Schönheitswettbewerb zu gewinnen - hier geht es ganz klar nur um den bildlichen Nachweis.

Die Wolken sind ebenso echt und stammen von 2 Einzelframes - davon hatte ich mehr Videos anzubieten als von Venus selbst :-(

 

 

 

 

Aufnahmedaten:

Venus am 8. Juni 2012, 19:16 Uhr MESZ, 62 Stunden nach dem Venustransit

Abstand Venus zur Sonne 4°16', Höhe 14°, -3,8mag, Phase 0.3%

18 Einzelbilder ineinanderkopiert + 2 Wolken-Einzelbilder

Philips PCVC 840, Skywatcher 6" Newton/1200mm, f4.5

 

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Eintrag 26. März 2012: 3-fach Konjunktion am Abendhimmel 25. März 2012

Weiter bestimmt Hochdruckeinfluss das Wetter in Deutschland Ende März. Und so beschert die Wanderung des zunehmenden Mondes die begehrten und allseits auffälligen Motive am Abendhimmel. Wie schon einen Monat zuvor gab es auch im März die Top-Konstellation Venus-Jupiter-Mondsichel. Problematisch ist die hohe Winkelposition über dem Horizont. Dies erschwert etwas die Auswahl eines passenden Vordergrundmotives. Der Vordergrund darf nicht zu nahe sein, sonst stimmt das Größenverhältnis der Planeten nicht mehr.

 

Dieses Mal betrachtete ich die Konstellation an der Kapelle Humes-Eppelborn. Ein angrenzendes Feld verhinderte jedoch, dass ich den Turm der Kapelle in das Bild einbinden konnte. Direkt daneben bot die Wiese genügend Spielraum für Fotos dank einiger, kleiner Birkenbäumchen.

 

Am 26.03. hat Venus ihren größten Winkelabstand von 46° zur Sonne erreicht. Deshalb ist es jetzt besonders leicht, Venus am hellen Taghimmel mit bloßem Auge aufzustöbern. Noch leichter war es mithilfe der Mondsichel, die am heutigen 26.03. nur 3° von Venus entfernt stand und dem Auge die nötige Tiefe und Orientierung bot. Es ist nur eine Frage des Trainings, bis man Venus jederzeit am Taghimmel finden kann - und zwar ganz ohne Fernglas oder sonstiges. Im Fernglas oder Teleskop erkennt man eine zu 50% beleuchtetes Planetenscheibchen. Nur noch 69 Tage bis zum Venustransit!

Auch kündigt sich ein weiteres, himmlisches Treffen an: Venus zieht durch die Plejaden - das Siebengestirn! Am 3. April ist es schon so weit, auf dem dritten Bild dieses Beitrages erkennt man den jetzigen Abstand der Venus zu den Plejaden, der hier 8° beträgt.

 

 

Mond (8,7%) bei Jupiter & Venus 25.03.2012, 18:29 UT

Bilddetails: Canon EOS 400d+Canon EF 18-55mm@30mm,

0,8s, ISO 400, f11

 

 

 

Mond (8,7%) bei Jupiter & Venus 25.03.2012, 18:55 UT

Bilddetails: Canon EOS 400d+Canon EF 18-55mm@55mm,

2x 4s, ISO 400

 

 

Venus & die Plejaden 25.03.2012, 18:59 UT

Bilddetails: Canon EOS 400d+Canon EF 18-55mm@55mm,

3x 4s, ISO 1600,f4

 

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Eintrag 16. März 2012: Nachtrag zur Venus-Jupiter-Konjunktion, 13. März 2012

Und weil's am Vortag so schön war, wollte ich das fotogene Planetenpaar erneut auf's digitale Korn nehmen. Am Abend des 13.03. war ich zunächst unschlüssig, welcher Motiv-Vordergrund für mein Vorhaben tauglich sein könnte. Bedingt durch die relativ große Horizonthöhe von immerhin 22° kamen nicht so viele Möglichkeiten in Betracht.

Als ich von der A8 aus den Förderturm des Göttelborner Grubenschachtes sah, fuhr ich kurz entschlossen bei Merchweiler ab und folgte dem farbigen Licht. Auf dem Grubencampus angekommen, störte ein großer Laternenmast erheblich die ansonsten fantastische Szenerie. Ich musste etliche Minuten mit dem Stativ umherlaufen, um diverse Standorte auszuprobieren, damit der Mast nicht Teil der Aufnahme wurde. Direkt neben meinem Parkplatz war die beste Stelle für die gesuchte Stimmung.

 

Mit den Fotos des Vorabends (13.03.2012, siehe Bericht weiter unten) gelang mir zumindest eine namentliche Erwähnung auf der spaceweather.com-Startseite, siehe hier. Eine weitere Veröffentlichung in der Sterne-und-Weltraum-Leserfotogallerie ist hier zu sehen.

 

 

Bilddetails: Canon EOS 400d+Canon EF 18-55mm@22mm,

2.5s, ISO 400

 

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Eintrag 12. März 2012: Jupiter & Venus - Konjunktion am Westhimmel

Selbst ein ungeübter  Beobachter des Abendhimmels konnte auch ohne astronomische Vorkenntnisse schon seit Wochen erkennen: Die 2 hellsten Punkte des Abendhimmels schienen sich täglich näher zu kommen. Heute Abend war dann mit rund 3° Distanz der kleinste Abstand beider Gestirne zueinander.

An diesem Montagabend um 19:25 MEZ passte alles, als ich diese Aufnahmen in einem recht klaren Dämmerungshimmel schießen konnte. Mein Standort lag an der kleinen Christuskapelle nahe dem Neubaugebiet Aspenborn in Eppelborn.

 

Für dieses Motiv hatte ich meine Ausrüstung vorab mit zur Arbeit genommen, um auf dem Heimweg nur noch den geeigneten Platz wählen zu müssen. Die Höhe von 22° über dem Horizont war genau richtig, um das Dach der Kapelle in's Bild einbauen zu können. Was für ein feiner Tagesausklang nach getaner Arbeit, an diesem schon sehr frühlingshaften Tag mit milden 15°C ...

 

 

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Alle meine Bilder und Berichte über Astronomie aus früheren Jahren gibt es hier:

Logbuch 2012

Logbuch 2011

Logbuch 2010

Logbuch 2009

Logbuch 2008

Logbuch 2007

Astronomie-Archiv 1997-2008

 

 

 


Die Top-Ereignisse

mit Berichten und Bildern:

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(T)SE 2015

Jenseits des Limits-

Von Geisterlicht und

Sonnenfinsternis!

 

auf Island/Jökulsarlon

20.03.2015

aktualisiert 27.12.2015

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TOV 2012

Lattitude 69 -

Venustransit zur

Mitternachtssonne!

 

bei Sturvik/Norwegen

05.+ 06. Juni 2012

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TLE 2/2 2011

Grenzerfahrungen-

Das Ende einer

Mondfinsternis

 

Sinz bei Perl / Saarland

10. Dezember 2011

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TLE 1/2 2011

Die Tour 101-

Totale Mondfinsternis

 

Karaöz-Antalya/Türkei

15. Juni 2011

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PSE1/4 2011

Die Macht des Berges-

Von Frost & Finsternis

 

Grand Ballon, Frankreich 04.01.2011

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ASE 2010

Ring deluxe-

Die Sofi im Paradies

 

Fernbericht-

keine Eigenreise!

Malediven 15.10.2010

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TSE 2009  

Eclipse XXL-

Zurück nach China-

die Sofi an den Monitoren

 

Fernbericht-

keine Eigenreise!

21. Juli 2009

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TSE 2008  

Korona im Reich der Mitte-

Schwarze Sonne über

der Wüste Gobi.

 

China, 1. August 2008

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TLE 2008

Rabenschwarze Nacht:

 

Die Regen-Mondfinsternis vom 21. Februar 2008

Braunshausen/Saarland

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TLE1/2-2007

Von 6°Ost nach 6°West:

 

Die totale Mondfinsternis vom 3./4. März 2007

in Chipiona/Andalusien

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TSE 2006

Zauber des Orients:

 

Konya und die totale Sonnenfinsternis

vom 29. März 2006

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ASE 2005

Ringe und Ramadan:

 

Die ringförmige

Sonnenfinsternis in Tunesien 03.10.2005

Auch als Buch erhältlich!

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TSE 2005

Mit Schlips zur Eclipse!

 

Hochzeitsreise quer durch den Pazifik vom

02. - 21. April 2005!

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TLE2-2/2004

Wenn der Hahn zur Mofi kräht in Andalusien...

 

Chipiona/Südspanien

28. Oktober 2004

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TOV 2004

Pisa-Studie mal anders:

 

Das war der

Venustransit am 8.6.2004

in der Toskana!

Montecatini Alto/Italien

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ASE 2003

Einmal rund um Island:

 

Ring-Sonnenfinsternis im Land der Elfen und Trolle

31.05.2003

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TSE 2002

Der schwarzen Sonne

wieder auf der Spur -

 

Im Mini-Konvoi durch Südafrika.

04.12.2002

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TSE 2001

Die schwarze Sonne

über dem südlichen Afrika.

 

Namibia-Botsuana-Sambia

21.06.2001

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TSE 1999

Leidenschaft hatte einen Anfang!

 

Die Sonnenfinsternis des 11.08.1999

in Hambach/Frankreich

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